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  • Manuela Broz

Wer ist ethischer - der Mensch oder die Maschine?

Maschinen sind nicht ethischer als Menschen, denn sie verfügen über keine Ethik. Maschinen werden von Menschen programmiert. Maschinen können aber in ethische Bereiche eingreifen, dann nämlich, wenn sie in der Lage sind, sich selbst aufzurüsten, zu reparieren oder zu verändern. Das allerdings würden wir Menschen zulassen.

Wie sollte sich die Gesellschaft um technologische Innovationen bemühen, wie sollen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine gestaltet werden? Was sind Ihre unternehmerischen Grenzen?


„Der beste Weg die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu gestalten.“ - Abraham Lincoln 

Deshalb kommt der Gestaltung der Unternehmenszukunft mit dem „digital Change“ eine hohe Bedeutung zu. Gestalten bedeutet in erster Linie, sich Zeit nehmen, ihre Belegschaft mit aufs Boot nehmen, um sich mit den wesentlichen Fragen der Zukunft gemeinsam auseinanderzusetzen. Beziehungsrelevante Faktoren wie Identifikation, Sicherheit und Bindung mit dem Unternehmen sprechen dafür, sie führen zu einem gestärkten Vertrauensverhältnis.

Wissen Sie, was Ihre Mitarbeiter beschäftigt, wenn es um die Digitalisierung geht? Wie beispielsweise wollen Sie die Debatte in ihrem Unternehmen gestalten? 

Welches ist Ihre zukünftige Ausrichtung; arbeiten Sie auf eine menschliche Zukunft oder eine Zukunft der Maschinen hin? Geht beides? Wie?

Was hat der digitale Change und die Frage nach Ethik mit Arbeitsplatzsicherheit und Arbeitsmarktfähigkeit zu tun?

Starke Arbeitsplatzunsicherheit und schwache Arbeitsmarktfähigkeit fördert unethisches Verhalten. Unethisches Verhalten kennt viele Formen. Bereits längere Pausen machen oder geringere Leistungserbringung gehören darunter, Diebstahl eines Kugelschreibers oder Betrug im grossen Stil zeigen die Dimensionen der Bandbreite auf. Experten schätzen, dass jede Unternehmung 5-7 Prozent ihres Jahresumsatzes wegen unethischem Verhalten verliert. Die Studie belegt eindeutig, wer den Arbeitsplatz als nicht sicher bewertet und die eigene Arbeitsmarktfähigkeit als gering einstuft, verhält sich eher fehl.

Die Arbeitsplatzunsicherheit in der Schweiz wurde vor sechs Jahren in einer grossen Studie der ETH und UZH gemessen. Rund 42% der Befragten zweifeln ihre Arbeitsmarktfähigkeit an. Es ist davon auszugehen, dass sich seither die Situation eher verschärft als entspannt hat, denn Arbeitsplatzunsicherheit und Arbeitsmarktfähigkeit hängen stark mit der Digitalisierungsdebatte und der wirtschaftlichen Gesamtsituation und der Zukunftsperspektive zusammen.

Gerade deshalb ist es wichtig, sich zu fragen, wie Sie Ihre Unternehmensdigitalisierung gestalten wollen. 

Entscheidend für Ihren Erfolg ist nicht ausschliesslich die Technologie, die Sie einführen werden, sondern, wie es Ihnen gelingt, Ihre Belegschaft mit Sicherheit und Vertrauen auf diesen Change vorzubereiten, damit diese die Technologie zu Gunsten des Unternehmens gestalten kann.

Eine verängstigte und unsichere Belegschaft wird sich kaum oder nur schwer auf einem volatilen, unsicheren, komplexen und ambivalenten Markt behaupten oder eine digitale Transormation gestalten. 

Die Chancen und Stärken der Digitalisierung kommen dann zum tragen, wenn die Belegschaft mit Vertrauen, Begeisterung und damit widerstandfrei den Wechsel angeht.

Wer Vertrauen und Beziehungsgestaltung als Schlüssel für die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft anerkennt, trägt zur wertvollsten Basis und Voraussetzung für erfolgreichen Change bei.

Wir unterstützen Sie dabei individuell mit Workshops, Coaching und Beratung, die darauf ausgerichtet sind, Vertrauen und Beziehungen in ihrer Unternehmung zu stärken.

Kontaktieren Sie uns, wir erstellen für Sie massgeschneiderte Massnahmen. Rufen Sie uns unverbindlich an oder schreiben Sie uns.

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