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... wenn ihre Wert- und Orientierungsmuster so prägnannt sind, dass aus ihnen eindeutige Handlungsanweisungen ableitbar sind.

 

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 ... wenn das Denken und Handeln ihrer Mitarbeiter und Vorgesetzten ihrer Unternehmens-DNA entspricht. 

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... wenn die Orientierungsmuster nicht nur vordergründig übernommen, sondern fest verankert, also Gegenstand tiefer Überzeugung sind.

 

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Wertschätzung lebt von konstruktiver Kritik - und Deinem Lächeln. Wir zeigen auf, wie dies in der Praxis gelingt und wie der Umgang mit destruktiver Kritik möglich ist.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Einmal üben wir uns in Kritik am Gegenüber, einmal werden wir selbst zur Zielscheibe. Konstruktive Kritik ist kostenlose Beratung. Manchmal kann sie aber auch das Gegenteil bewirken, dann nämlich, wenn sie verletzend ist. 

Die Merkmale konstruktiver Kritik, also solcher, die das Lernen und Entwickeln fördert, liegen im Wohlwollen der Anerkennung und im Verbesserungsvorschlag. Sie ist nutzbringend. Unabhängig davon, was der Inhalt der Kritik ist, kann diese nur nutzbringend sein, wenn sie respektvoll, auf den Punkt gebracht, reflektierend und um eine optimale Lösung bemüht ist. 

Destruktive Kritik zielt einzig und allein darauf ab, eine Idee oder ein fertiges Produkt abzuweisen oder zu verwerfen. Würdigung über das Gute, Reflexion, Verbesserungsvorschläge einbringen? Fehlanzeige! Damit verhindert destruktive Kritik Lernen.

von Manuela Broz

Auch wenn jeder darum bemüht ist, konstruktiv zu kritisieren, gelingt dieses Vorhaben nicht immer. Das Formulieren förderlicher Kritik gehört zu den Königsdisziplinen im Umgang mit anderen. Hier einige Beispiele, wie konstruktive Kritik ein Lernen fördert: 

  • "Beim Zuhören ist mir aufgefallen, dass Sie... an dieser Stelle fände ich es besser, wenn wir..." 

  • "Meine Analyse hat ergeben, dass XY nicht möglich ist. Was halten Sie davon, wenn wir stattdessen..."

  • "Mit dem Punkt XY bin ich nicht einverstanden. Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und möchte Ihnen gerne vorschlagen, dass wir..."


 

Konstruktive Kritik ist nichts anderes als Feedback, wer sich diese Denkweise verinnerlicht, weiss, dass das Gegenüber helfen will, Leistung oder Verhalten zu verbessern. Unser Bild links zeigt auf, dass bei destruktiver Kritik nicht die Sache sondern die persönliche Beziehung im Vordergrund steht. Deshalb ist der Inhalt der destruktiven Kritik persönlich, verletzend, unbegründet, allgemein und übertrieben. Die Kritik ist nicht wohlwollend und kann deshalb auch nicht angenommen werden. Konstruktive Kritik ist respektvoll, realistisch, wertschätzend, zielgerichtet und konkret und kann deshalb angenommen werden. Dies ist die Voraussetzung für Lernen und Entwicklung.

Wer Kritik übt, muss sich auch kritisieren lassen können. 

Der Grat zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik ist schmal. Mir gelingt es nicht immer diesen souverän zu meistern. Deshalb hole ich mir nach jedem Kritikgespräch ein Feedback beim Adressaten ein. Ich frage nach der Befindlichkeit und danach, was meinem Gegenüber an der Kritik gefallen hat. Auch möchte ich wissen, was seiner Meinung nach nicht konstruktiv war oder womit er überhaupt nichts anfangen kann. Ich erhalte für mich ein Feedback und kann mich selbst in dieser Königsdisziplin der Gespräche verbessern, zeitgleich erhalte ich auch ein Spiegel über die Aufnahme- und Lernbereitschaft meines Gegenübers zum Thema.

 

 

Das Thema Kritik ist zweifellos ein heikles Thema und fordert Menschen bei der Gestaltung ihrer Beziehungen immer wieder heraus. In meiner Praxis stelle ich jedoch fest, dass der Umgang mit destruktiver Kritik für den Empfänger der wohl schwierigste ist.

 

Dann ist es wichtig, Strategien zu kennen, die die Auswirkungen dieser Art von Kritik neutralisieren. 
Es macht wenig Sinn, genau im Moment der Äusserung von destruktiver Kritik dagegen zu argumentieren. In der Regel ist der Absender nicht in der Verfassung Ihre Argumente aufzunehmen.

 

 

Deshalb gibt es es nur eine einzige Strategie mit destruktiver Kritik umzugehen: Reagieren Sie gar nicht und beenden Sie das Gespräch. Zum Beispiel mit den Worten: "Das muss ich jetzt erstmal 'sacken' lassen." 

 

 

 

Wenn Sie dann die Möglichkeit haben, in aller Ruhe die unsachliche Kritik anzuschauen und zu analysieren, stellen Sie sich folgende Fragen:

  1. Was für ein Mensch ist der Kritiker? Welche Werte vertritt er und ist er Ihnen gut gesinnt?

  2. Welches Motiv hat der Kritiker, dass er Sie abzuwerten versucht? Will er sich amüsieren? Oder seinem Ärger, seiner Frustration Luft verschaffen?
    Braucht er Sie vielleicht, um sein Selbstwertgefühl zu retten und ist mehr abhängig von Ihnen, als Sie von ihm?

  3. Welche Bedeutung hat der Kritiker in Ihrem Leben? Kann ich mir die Freiheit nehmen, die Kritik als unbedeutend stehen zu lassen?

Destruktive Kritik verdient es nicht, berücksichtigt zu werden, die Kritik sagt mehr über die Person des Kritikers als über Sie aus.
Welche Erfahrungen haben Sie in Zusammenhang mit Kritik gemacht, haben Sie Tipps, die auch anderen helfen könnten? Teilen Sie uns bitte Ihre Meinung in den Kommentaren mit, denn so können wir und andere von Ihnen profitieren.